Montag, 9. März 2026

Goa 🇮🇳 (+ Istanbul 🇹🇷 & Baku 🇦🇿). Februar '26

 
 
Der Januar in Berlin war ja mal richtig kalt, also geht's im Februar nach 'nem Winterurlaub - Abstecher in Tschechien in den 33 Grad warmen indischen Bundesstaat Goa. Steffi, eine Freundin von mir arbeitet dort jetzt im "Animal Rescue Center" und meinte, ich solle doch mal vorbei kommen. Na das ist doch mal ein Plan. Zudem verriet sie mir noch den "Life Hack", dass eh schon viel zu billige Flüge noch billiger werden, wenn man Stopover in Istanbul oder Baku macht. Wenn ich dort sowieso umsteigen muss, kann ich die beiden Städte ja auch noch ein bisschen unsicher machen. Istanbul auf dem Hinflug, Baku dann rückzu. Sowohl für Indien, als auch für Aserbaidschan musste ich übrigens Visa besorgen, was allerdings kein Problem war. "Einfach" online beantragen, 23,- € bzw. 26,- €  bezahlen und innerhalb von 2 bzw. 4 Tagen waren sie im Mail-Postfach. 

9.2.2026 Berlin - Istanbul

Echt unglaublich, dass man für gerade mal 54,- € bis nach Istanbul fliegt. Der halbe Flieger war voller Leute, die weiter nach Russland fliegen, da das derzeit der unkomplizierteste Weg ist, um dort hin zu kommen. Mit der Metro vom Flughafen zum Hostel hat gefühlt fast genauso lange gedauert, wie der Flug. Diese Stadt ist einfach unglaublich groß. Leider hab ich im U-Bahn-Tunnel nichts von der Stadt gesehen und bin dann im Hostel auch gleich ins Bett.

10.2.2026 Istanbul 🇹🇷 

Mehr, als 20 km bin ich durch die Stadt gelaufen. Einfach vom Hostel im Bezirk Fatih los. Über den Markt, nach Galata, nach Besiktas und mit der Fähre über den Bosporus rüber nach Üsküdar auf der asiatischen Seite. Ich empfinde alles viel entspannter, als erwartet und als jede größere Stadt in Marokko, in der ich im Dezember war. Dann ging es noch ein paar km durch untouristische Gegenden bis zu 'ner Station des Metrobüs. Das ist ein Bus, der alle paar Sekunden auf der 12-spurigen Stadtautobahn auf 'ner Extraspur und damit am Stau vorbei düst. Mit dem fuhr ich dann wieder zurück auf die europäische Seite. Diesmal über die Brücke.

11.2.2026 Istanbul 🇹🇷 

Nach den 20 km Laufen durch Istanbul gestern, hatte ich da heute nicht mehr viel Bock drauf. Also erstmal mit Tram zur Fähre, mit Fähre nach Kadiköy auf der asiatischen Seite. Während auf der europäischen vorwiegend Schmuck, Taschen, Teppiche, Gewürze und Instrumente verkauft werden, handelt man auf der asiatischen Seite eher mit Klamotten. Insbesondere Brautkleider. Außerdem fährt hier 'ne alte in Ostdeutschland ausgemusterte Gotha Straßenbahn im Kreis. Nach 2 Stationen war leider Schluss für mich, weil irgendwas an der Strecke kaputt war. Also doch wieder latschen. Und zwar zum Metrobüs. An der Bosporusbrücke nochmal versuchen Fotos zu machen und dann 1 Stunde mit der Metro weiter zum Flughafen am Rande der Stadt fahren. Und weiter geht's nach Indien, erstmal nach Mumbai.

Katzen-Content wollte ich eigentlich mehr machen. Aber da ich ja wenig gelaufen bin, sind mir heute auch weniger Katzen begegnet. Gestern waren es bestimmt 100 oder mehr. 

12.2.2026 Istanbul - Mumbai - Goa 🇮🇳 

Nach mitteleuropäischer Zeit bin ich gegen 1:30 in Mumbai gelandet und so habe ich mich auch gefühlt. Mitten in ein anderes Klima geschmissen, mitten in eine andere Kultur, mitten in der Nacht. Also wollte ich alles erstmal langsam angehen lassen. Geld abheben war problemlos, SIM-Karten hätte es wohl komischerweise nur vor dem Zoll gegeben. In Europa findet man Telefonshops an jeder Ecke, hier gar nicht. Also später. 
Von Terminal 2 zu Terminal 1 (von wo es weiter geht) soll es einen Shuttle Bus geben, den ich aber nicht gefunden habe. 2 Stationen mit der Metro tun es auch. Inkl. Sicherheitscheck am U-Bahnhof, wie am Flughafen. 
Eigentlich war der Plan, rauszufinden wo Terminal 1 ist, dort etwas zu chillen und dann mit der Metro nochmal ein wenig in die Stadt zu fahren, da der Anschlussflug erst am Nachmittag ging. Allerdings kommt man aufgrund weiterer mehrerer Sicherheitschecks nicht mehr aus dem Terminal raus, wenn man einmal eingecheckt hat. Also durfte ich dann viiiel Zeit im Terminal tot schlagen.
19:00 Ankunft in Goa-Dabolim. Steffi hatte mir 'nen Fahrer besorgt, der mich nochmal 90 Minuten nach Rajbag fuhr. 'Nen Motorroller werde ich mir bestimmt ausleihen, aber auf gaaaar keinen Fall werde ich hier im Dunkeln fahren. 
Noch 2 Begrüßungsbier auf der Dachterrasse bei 30 Grad unter Palmen trinken und erstmal von den Strapazen der Reise erholen und den Jetlag verarbeiten . 

13.2.2026 Rajbag, Goa / Indien 

Morgens bin ich mit meinen 2 Gastgebern aus Berlin (früher Gera) und 2 weiteren Geraern (oder Gerschen?) Gästen erstmal irgendwo frühstücken gegangen und dann endlich an den Strand. 3 Strände auf 4 km abgeklappert und stundenlang im Pisswarmen Wasser geblieben. Yeah. 
Zum Sonnenuntergang Cocktails trinken, Pizza essen gehen und den Abend auf der Dachterrasse ausklingen lassen. 
Alles ist hier so spottbillig. Gleichzeitig habe ich gerade deshalb ein schlechtes Gewissen und frage mich, ob ich die Leute ausbeute (auf jeden Fall) oder andererseits zumindest etwas von dem zurück gebe, was wir "Westler" ihnen geklaut haben (auf jedem Fall auch). Alles ist hier so preiswert, dass man einfach ein schlechtes Gewissen haben MUSS. Bei vielen Dienstleistungen, die wir von Einheimischen in Anspruch nehmen (Restaurant, Taxi, ...) geben wir ca. 25 % Trinkgeld und es fühlt sich immer noch falsch an. Gleichzeitig hat Goa gerade wegen uns modernen "Wirtschafts - Kolonialisten" innerhalb Indiens den höchsten Lebensstandard, so dass auch viele Inder innerhalb des Landes hierher emigrieren.

14.2.2026 Rajbag, Goa / Indien 

Nach zu wenig Schlaf sollte es 8:00 schon zum "Animal rescue center (ARC)" gehen. Vorher wurde mir noch mein eigener Miet- Motorroller direkt zur Tür geliefert und so kam ich in den Genuss, zur Rush hour mich selbstständig durch den Linksverkehr zu kämpfen.
Im "Animal rescue center" sind wir mit einigen Hunden ausgelaufen und ein paar Hunde wurden gewaschen. Dann Essen gehen, ewig in Palolem am Strand und im Wasser abhängen. Yeah. Genau dazu bin ich hier. 
Noch Party in 'ner Strandbar in Patnem und Absacker auf der Dachterrasse. Ich glaube, spannender wird es diesmal nicht. Und das ist auch gut so. 
Ne SIM-Karte und was zu essen habe ich immer noch geschafft, mir zu besorgen. Das Leben ist aber auch echt stressig hier. 

15.2.2026 Rajbag, Talpona, Chaudi / Goa

Morgens sind wir wieder zu fünft mit Rollern los. Diesmal nach Talpona zum Strand, um dort wieder mehr oder weniger erfolglos zu versuchen zu surfen. 
Später hatte ich tatsächlich mal unverplante Zeit und hab mich ohne Begleitung in den Verkehr zur nächstgrößeren Stadt Chaudi gestürzt, mal ne SIM-Karte und Obst besorgt. 
Abends war Pizza- und Kino-Abend auf unserer Dachterrasse.

16.2.2026 Rajbag, Patnem Beach / Goa

Heute hingen wir ganz schön durch und haben einfach den ganzen Tag in Patnem am Strand vergammelt, aber ganz viele Pläne für die nächsten Tage gemacht. Mal gucken, wie viel wir davon wirklich umsetzen. 
Lufttemperatur sind übrigens 35°C, Wassertemperatur 28°C.

17.2.2026 Rajbag / Goa
 
Heute muss ein wichtiger Feiertag gewesen sein. Wohl "Kelyanchi Jatrotsav", auch bekannt, als "Bananenstauden-Festival". Schon 7:30 morgens fand eine Prozession zum Strand statt und alle Einheimischen versuchten endlos, Bananen, Räucherstäbchen und Geld zu spenden. Unzählige Bananen wurden in's Meer geworfen und von anderen Leuten eifrig eingesammelt.
 
Nachdem wir noch auf dem Meer durch die Wellen Kajak fahren waren, am Strand abgehangen und Souvenirs shoppen waren, waren wir bei Nachbarn zum Essen eingeladen. Das war irgendwie eine sehr seltsame Situation. 6 "Weiße" wurden von der Familie bewirtet, während die Familie selbst nicht mit am Tisch saß. Direkt von dort ging es noch zum Bürgermeister, wo gefühlt das ganze Dorf ebenfalls bewirtet wurde. Dort waren wir wiederum die einzigen "Weißen". 
 
Kurz vor Mitternacht fand im Tempel dann zum Abschluss noch eine Theater Vorführung statt. 

18.2.2026 Rajbag & Agonda / Goa
 
Nach Fahrt zum Geldautomaten und Supermarkt wurde mal der 12 km entfernte Strand in Agonda getestet (und für gut befunden). Sonst nix.

19.2.2026 Rajbag, Monem, Patnem / Goa 

Pläne sind dazu da, geändert zu werden: Plan A war, einen Kochkurs zu machen. Der Termin wurde aber irgendwie verpeilt. Plan B war, dekadent an 'nem Hotelpool rum zu hängen, aber der wurde gerade gesäubert. 
 

Also sind wir spontan auf unsere Motorroller gesprungen und 20 km mit krassen Ausblicken landeinwärts in den Dschungel zu 'nem Pool gefahren. 
An einer 23 m hohen Statue von Lord Shri Ram (die leider gerade rekonstruiert wird) sind wir auch noch vorbei gekommen.
Irgendwann eine hektische Fahrt zurück zu 'nem libanesischen Restaurant, bevor es Siesta macht. 
Yoga - Schnupperstunde auf der Dachterrasse der Unterkunft. Ganz interessant, aber wird bestimmt nicht meins. Nochmal Strandspaziergang und Geburtstag von irgendwelchen Bekannten in 'ner Strandbar feiern. Echt Freizeitstress. 

20.2.2026 Rajbag, Palolem / Goa

Die gestern abgesagt Kochschule haben wir heute nachgeholt. Wirklich gut, da mal Input zu bekommen. Lecker war es selbstverständlich auch. Vermutlich werde ich aber leider das meiste gelernte in wenigen Tagen wieder vergessen haben. Auf jeden Fall war das einmal eine Gelegenheit, mit Einheimischen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Bzw. sogar anders herum, als Lernender. 
Dann kam ich am Strand endlich mal zum Lesen und chillen und am Abend musste uns mein Berliner Campingplatz-Nachbar Alex leider in Richtung Deutschland verlassen 😢

21.2.2025 Rajbag, Chaudi, Patnem / Goa 🇮🇳 

Endlich bin ich mal morgens mit 'nem Fahrrad zum Strand gefahren. Sonst nimmt man hier meistens automatisch den Motorroller für jeden Meter. 
 
Weil heute Samstag ist, ist in der nächstgrößeren Stadt Chaudi Gemüsemarkt. 
Montag will ich mal die Erfahrung machen, Zug zu fahren, also bin ich noch zum Bahnhof, um herauszufinden, wie und wann ein Zug fährt.
Den Rest des Tages haben wir mal wieder am Strand rumgehangen und Gregor und Jule verlassen uns heute leider auch Richtung Berlin.

22.2.2026 Rajbag, Galgibag, Mallikarjun Tempel

Jetzt, wo alle anderen Berliner Gäste weg sind, bin ich auf mich allein gestellt. Auch mal schön, keine Pläne zu haben und mich mit niemandem abzustimmen. 
Kurz überlegen, was ich alles noch so vor habe und feststellen, dass ich davon ja 1-2 Sachen direkt machen könnte. Erste Idee war, es mit Fahrrad zu tun, aber wenn schon "Punkt 1" 10 km entfernt ist, geht's mit Motorroller doch entspannter. 
Erstmal zum "Turtle beach", um festzustellen, dass man Turtles, wenn überhaupt, nur früh morgens oder spät abends zu sehen bekommt. Schön und entspannt war der Strand trotzdem.
Dann bin ich noch einmal die Straße am Talpona Fluss entlang gefahren, wo wir vor ein paar Tagen schon mal waren. Diesmal aber in meinem eigenen Tempo mit vielen Pausen zum genießen und fotografieren. 
Auf einem Schrottplatz fand ich später noch ein indisches Kfz-Kennzeichen für meine Sammlung. Andere kaufen ihre Souvenirs am Strand, ich hole sie vom Schrottplatz. Ein Asterix Comic auf Hindi für mich kam heute zusätzlich noch per Post.
Zum Schluss ging es noch zum "Mallikarjun Tempel". Ich hatte extra lange Hosen an und ein Hemd, welches meine Schultern bedeckt. Aber kurzärmelig darf man trotzdem nicht rein. Außerdem fand gerade eine Hochzeit statt, bei der ich mich sowieso fehl am Platze gefühlt hätte. 
Swastikas findet man hier übrigens immer und überall. Diese werden aber wirklich ausschließlich als religiöse Sonnensymbole benutzt. Der spätere Missbrauch durch die Nazis hat hier keinerlei Bedeutung. 

23.2.2026 Rajbag - Anjuna / Goa 🇮🇳  🚉🚌

Damit ich von Indien nicht nur den einen Strand sehe, fahre ich mal 90 km nach Nord-Goa an einen anderen Strand. Dabei habe ich mich in den öffentlichen Verkehr gestürzt und Bus und Bahn ausprobiert. 
8:48 sollte ein Zug nach Margao, die District-Hauptstadt von Süd-Goa fahren. Mit ca. 30 Minuten Verspätung kam der Zug. Entgegen den Klischees, die man über indische Züge hört, war er erstaunlich leer. 
Für 35 km waren 58 Minuten geplant, geworden sind es dann 70, gekostet hat der Spaß 35 Cent. War ne gute Erfahrung, aber rückzu nehme ich den Bus. Der ist zuverlässiger und schneller und fährt öfter.
Da Margao nicht am Meer liegt, ist es hier sehr untouristisch. Direkt am Bahnhof versammelt sich auch ganz schön viel Elend. Irgendwie tut es aber gut, mal aus der "Touristen-Blase" rauszukommen. 
Mit TukTuk ging es von dort zum Busbahnhof. 
Der Express-Bus in die Goanische Hauptstadt Panjabi fährt von dort ohne Unterwegshalt durch. Einen Fahrplan gibt es nicht. Sobald alle Sitzplätze besetzt sind, fährt er los. In Panjabi musste ich ein weiteres Mal umsteigen, nach Mapusa. Trotzdem der Busbahnhof riesig und unübersichtlich ist, wird einem ungefragt geholfen, den richtigen Bus zu finden. Da die Beschriftung der Busse meist nur in einheimischer Devanagari-Schrift ist, hätte ich alleine den richtigen Bus vermutlich kaum gefunden. Jedenfalls ging es hier auch schon nach wenigen Minuten weiter.
In Mapusa hat mir übrigens Open Street Maps ziemlich genau angezeigt, wo im Busbahnhof die Busse nach Anjuna halten. Diesmal hatte ich sogar noch Zeit für einen Snack, aber nach ca. 15 Minuten hatte ich diesen Teil auch gemeistert. Jetzt, wo ich weiß, wie der Hase läuft, kann ich mir ja auf der Rückreise mehr Zeit lassen und unterwegs die Orte etwas begutachten, falls mir danach ist. 
Die 3 Städte reichen mir allerdings von Größe und Chaos vollkommen aus. Nen Zwischenstopp in Mumbai auf dem Rückweg nach Europa brauche ich nicht wirklich. 
Für die 90 km von Rajbag nach Anjuna habe ich insgesamt 5 Stunden gebraucht, 3,30 € bezahlt (davon 2,- € für das TukTuk in Margao vom Bahnhof zum Busbahnhof).
Bei meiner gebuchten Unterkunft in Anjuna habe ich erst beim Bezahlen gemerkt, dass der Preis von 12,- € nicht pro Nacht sondern für alle 3 Nächte hier zusammen ist. Da hätte ich ja durchaus auch was besseres buchen können.
Der Strand ist hier zwar viel voller und zugebauter, dafür sind hier zu über 90 % Inder als Urlauber. Irgendwie fühlt sich das besser an, als nur unter "Weißen". Damit sind meine Gewissensbisse ein kleines bisschen weniger. 
In fast allen Bars am Strand wird Abends überlaute elektronische Musik, für die der Name Goa ja bekannt ist, gespielt.
Trotz extrem nervendem Mitbewohner ist es irgendwie schon ziemlich geil, hier nur 150 Meter vom Strand entfernt zu sein, statt wie sonst 1 km. 
Letzter move des Tages: Strand und morgen früh bestimmt auch der Erste.

24.2.2026 Anjuna, Vagator, Chapora /Nord-Goa 🇮🇳 13 km 🚶

Direkt vor meiner Unterkunft befindet sich ein Frisör. Das habe ich mal als Zeichen genommen, mir noch vor dem Frühstück endlich wieder standesgemäß einen Iro schneiden zu lassen. Vermutlich war ich heute zum ersten Mal bei einem Frisör, seit ich 1993 angefangen habe, mir selbst Iros zu schneiden.

Dann wollte ich mal zu einem Aussichtspunkt auf einem Berg in der Nähe laufen. Daraus sind dann im Laufe des Tages insgesamt 13 km geworden. Weiter zum nächsten Strand in Vagator. Dort war ich wirklich der einzige "Weiße". Aber dadurch DAS gefundene Opfer für alle Verkäuferinnen (sind hier alles Frauen. Männer bieten eher Taxi- und Bootsfahrten etc. an.). War mir dann irgendwie auch wieder nicht Recht. War irgendwie auch krass, wie eine Verkäuferin das Geld geküsst und Gott gedankt hat, nachdem ich ihr ein Armband, welches ich nicht brauche für 3,50 € abgekauft habe. 

Ich vermute, die meisten Inder hier kommen aus Mumbai. Und während Europäer es in Süd Goa praktisch finden, überall hin mit Motorroller oder TukTuk zu fahren, müssen die Mumbaier hier "natürlich" mit ihren fetten Autos protzen.   

Am nächsten Strand chillen und Gerald Pochops "Untergrund war Strategie" lesen und irgendwann wieder zurück Richtung meiner Unterkunft laufen. Ich hätte ja auch gerne einen Bus genommen, aber der hat mich erst kurz vor dem Ziel überholt. Da muss ich gestern also wohl viel Glück gehabt haben, dass gerade einer kam, als ich ihn brauchte. 

25.2.2026 Anjuna / Nord-Goa 🇮🇳 

Nach Frühstück und morgendlichem Bad im Meer ging ich zu dem sagenumwobenen Anjuna-Mittwochs-Flohmarkt, der ja der eigentliche Anlass meiner Fahrt hierher nach Anjuna war. Eigentlich war er ziemlich entspannt, aber nach einer Stunde hatte ich dann doch genug. 
15:30 spielte in einer Bar eine Band, die sich "Overdrive" nannte. Bei dem Namen hätte ich allerdings mehr erwartet, als langsame "U2" Songs noch weinerlicher zu covern, als im Original und Steve Wonder und so. Weinerliche John Lennon Songs durften natürlich auch nicht fehlen. Abgesehen davon, zog die Band fast ausschließlich alte weiße Männer an und das hat mich wirklich nicht animiert, mich dazu zu gesellen. 

26.2.2026 Anjuna -Rajbag 🚌

Kurz vor 8:00 bin ich zur Bushaltestelle aufgebrochen. Mein Plan war, bis zu 30 Minuten auf einen Bus zu warten und wenn keiner kommt, ein Moto-Taxi zu nehmen. Aber direkt, als ich ankam, wollte gerade ein Bus losfahren und sammelte mich noch ein. 
Während das Stranddorf Anjuna noch völlig verschlafen war, befand sich die Stadt Mapusa schon mitten in der rush-hour.
 
Dort habe ich mir erstmal ein bisschen Zeit für Frühstück und Sightseeing genommen und weiter ging es wieder mit Bus in Goas Hauptstadt Panaji und später wieder umsteigen und Sightseeing in Margao. Für Einheimische scheint absolut unverständlich, warum man sich in Städten zu Fuß fortbewegt, wo man doch Motorrollers, TukTuk, oder Taxi nehmen könnte. Fahrräder habe ich übrigens in allen 3 Städten nur 1 einziges insgesamt gesehen. 
Vom Canacona Busbahnhof zu meinem Quartier habe ich dann doch für die letzten 2 km ein Motorrad -Taxi genommen. Irgendwie ein ungewöhnliches Gefühl, zu fremden Leuten als Sozius aufzusteigen. 
Abends hat noch eine ganz gute Rockband in einer Strandbar gespielt und wir haben noch bis 2:00 morgens mit der Band weiter gefeiert. 

27.2.2026 Rajbag

Den ganzen Tag habe ich gebraucht, um mich von der gestrigen Party zu erholen. Man wird nicht jünger.

28.2.2026 Rajbag

Den halben Tag habe ich mal wieder im und am Meer genossen. 

Abends waren wir bei Nachbarn zum Essen eingeladen. Keinen Ahnung, wie viele Leute in wie wenig Räumen leben, aber ein Raum ist für religiöse Sachen reserviert. 
Nachts ist hier "Veera Mel" Run. Ein heiliges Ritual, bei dem halbnackte Männer in Trance mit Säbeln im Dunkeln von einem Tempel zum nächsten rennnen. Sie sind angeblich schneller, als das Licht. Niemand darf sich ihnen in den Weg stellen, sonst wird er mit den Säbeln angegriffen. Für alle, die nicht zum "Tribe" gehören ist absolute Ausgangssperre und alle Straßen sind komplett gesperrt, auch die Autobahn und so.
Ab 22:00 wurde auch die Elektrizität komplett abgeschaltet, weil es dunkel sein muss. Wenn trotzdem irgendwo Licht brennt, werden wohl angeblich die  Fensterscheiben eingeschmissen. Uns ist nichts passiert, allerdings haben wir außer der Stromabschaltung auch nichts mitbekommen. Schließlich sind die Männer in Trance ja schneller, als das Licht. 

1.3.2026 Chaudi, Netravali Nationalpark / Goa 🇮🇳 

Morgens habe ich mich mal wieder breitschlagen lassen, im Animal Rescue Center ein paar Hunde-Runden zu laufen. 
Nachdem der nachmittagliche Plan mal wieder verworfen worden war, hab ich mich spontan auf meinen Motorroller geschwungen und bin durch den Netravali Nationalpark zum Neturlem Wasserfall gefahren.
Die Fahrt durch den Dschungel war wirklich atemberaubend.
 
Ob ich allen Tieren hier wirklich begegnen möchte, bin ich mir nicht 100 % sicher. 

Letzte Nacht hat ja der Krieg gegen den Iran begonnen und unter anderem wurden die Flughäfen und Lufträume über Dubai, Katar und Bahrain geschlossen. Die weitaus meisten Flüge von hier nach Europa gehen wohl sonst dort lang und wurden für die nächsten Tage gecancelt. Aus irgendeiner Eingebung heraus habe ich meinen Rückflug über Baku/Aserbaidschan gebucht. Scheint eine sehr gute Idee gewesen zu sein. Ich hoffe, das ändert sich nicht noch bis Donnerstag. 

2.3.2026 Talpona River 🛶🌴, Rajbag, Palolem

Natürlich habe ich es mal wieder erst zur größten Mittagshitze geschafft, zur Kanutour aufzubrechen. Zuerst fuhr ich 3 km flussaufwärts durch atemberaubende Natur. Leider war dann ein Zaun und ich musste umkehren. Ich bin noch ein bisschen in Richtung Meer gepaddelt und insgesamt kam ich auf 11 km in 4 Stunden.
 
Abends war "Open Mic" in Palolem. Vermutlich sind da jede Woche, die gleichen Personen an den Instrumenten und Mikros und es wurde (fast?) ausschließlich gecovert. Beatles, Stones, Doors, Guns'n'Roses usw. Anfangs war es ziemlich öde, aber zum Schluss wurde noch 30-45 Minuten Reggae und Ska gespielt, was mir sehr gefallen hat. 

3.3.2026 Rajbag, Agonda / Goa 🇮🇳 

Nach der Party gestern wurde heute wieder ruhig in den Tag gestartet. Nachmittags haben wir nochmal Bekannte am Strand in Agonda besucht. Immerhin 12 km entfernt. Da sind wir ja nochmal mächtig rum gekommen 😄. Von der Mondfinsternis war wegen Wolken leider nichts zu sehen. 

 
Da laut indischer Rechnung heute der erste Frühlingsvollmond ist, wird ab morgen das "Holi"-Fest (aka "Fest der Farben") gefeiert. Ich bin gespannt. 
Ansonsten ist es heute meine letzte Nacht in Goa und morgen geht's nach Mumbai und dann nach Baku 🇦🇿. Wäre morgen nicht "Holi", hätte ich vermutlich den Zug nach Mumbai genommen. Der soll wirklich gute Ausblicke bieten und komfortabel sein. 

4.3.2026 Agonda - Patnem - Dabolim - Mumbai


Da ich heute Abend ja noch weg fliege, bin ich gleich Mittags zur Holi-Party im "Butterfly Valley". Vorher habe ich mich noch ordentlich mit Farben eingedeckt und kurz nach Ankunft war ich auch schon ordentlich bunt. So bin ich zum Abschluss noch zu meiner ersten Goa-Elektro-Party gekommen, wenn auch mittags, statt die Nacht durch zu machen. 3 Stunden waren wirklich genug für mich. 
Zum Schluss bin ich nochmal nach Patnem am den Strand, mein letztes Geld ausgeben und zum letzten Mal im Meer baden. Und dann unter die Dusche. Aber die Farben gingen trotz Meer und Dusche längst nicht vollständig aus Haut und Haaren. Wird noch eine Weile dauern. 
Eigentlich hätte ich auch gut mit öffentlichem Bus zum Flughafen fahren können, aber da der Taxifahrer von nebenan uns ja 2 x zum Essen eingeladen hatte, fühlte ich mich irgendwie verpflichtet, ihn zu engagieren. 
So fährt er täglich die Touris aus Europa und aller Welt durch die Gegend und hat selbst Indien noch nie in seinem ca. 50-jährigen Leben verlassen. 

Fazit Goa 

Also auf jeden Fall sind Rajbag in Süd-Goa und auch die anderen Stranddörfer, Orte in denen man es gut aushalten kann. Meer, Sonne, Palmen, ...
Mega war auf jeden Fall auch, dass meine Gastgeberin, Campingplatz-Nachbarin und Freundin Steffi vor Ort so gut vernetzt ist. So hatte ich innerhalb kürzester Zeit einen Mietroller, eine SIM-Karte, Bargeld, Surfbrett, Kanu und Anschluss an alle möglichen Leute und wusste immer, wo was abgeht. 
Apropos Mietroller: Bewegung kam eindeutig zu kurz. Zwar bin ich 2 x Fahrrad und 2 x Kanu gefahren, aber ansonsten wurde quasi jeder Meter mit Motorroller oder TukTuk zurück gelegt. Ich denke mal, meine Kondition ist voll im Eimer. 
Was krass aufstößt, ist die Luftverschmutzung dadurch, dass fast jeglicher Müll täglich verbrannt wird. Abends ist immer ein beißender Geruch in der Luft. 
Dass es sich ungut anfühlt, fast nur unter "reichen Weißen" zu sein und von Einheimischen bedient zu werden, hatte ich ja schon erwähnt. Durch Steffis Business und ihre ehrenamtliche Arbeit im "Animal Rescue Center" konnten wir zumindest gelegentlich auch Einheimischen "auf Augenhöhe" begegnen.
Religion spielt natürlich eine große Rolle. Meistens Hinduismus. Aber nie missionierend und immer tolerant. Eigentlich meist positiv in Form von Festen. Und eigentlich klingt es ja auch ganz positiv, wenn uns erklärt wurde, dass man immer gerne gibt, weil man aufgrund von "Karma" alles 10-fach zurück bekommt. 
Nationalismus und Patriotismus scheint hingegen überhaupt keine Rolle zu spielen. Jedenfalls ist uns das nie begegnet. Abgesehen von blöden Fragen nach dem "verfeindeten" Pakistan bei der Beantragung des Visums und bei der Einreise.
Also insgesamt gibt es auf jeden Fall viele gute Gründe, wieder her zu kommen. 

5.3.2026 Baku 🇦🇿


Hallo aus Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans am Fuße des Kaukasus-Gebirges. Das ist jetzt die achte Ex-Sowjetrepublik, die ich besuche. 
Von hier sind es jeweils 170 km Luftlinie bis zum Iran (wo gerade Krieg ist) und bis nach Dagestan/Russland (irgendwie auch nicht besser). Aber immerhin ist das derzeit so ziemlich der einzige Flug-Korridor, um von Asien nach Europa zu kommen. Aus irgendeiner Eingebung heraus habe ich bei der Buchung der Flüge diesen Weg, statt über Dubai gewählt, wo derzeit der gesamte Luftraum geschlossen ist. War 'ne gute Idee. Über Pakistan, Afghanistan und Turkmenistan bin ich vorhin rüber geflogen, aber die bekämpfen sich gerade nur untereinander bzw. gegen ihr eigenes Volk und schießen nicht auf ausländische Flugzeuge. 
Die Hälfte des Weges von Goa nach Berlin hab ich damit geschafft und wenn ich schon mal hier bin, bleibe ich noch 3 Tage und schaue mich mal um, bevor es Sonntag weiter nach Berlin geht. 
Ach so, direkt vom hinduistischen Holi Fest falle ich hier in den Ramadan rein. Aber zumindest tagsüber hat das hier keine Auswirkungen auf das öffentliche Leben. 
Auf jeden Fall ein krasser Kontrast, dieses protzige neureiche Aserbaidschan im Gegensatz zu dem einfachen Leben in Goa. 
Baku macht für mich den Eindruck, als wäre einfach alles nur Fake. Nichts scheint natürlich gewachsen. Vor 1990 ein paar Sowjet-Protzbauten hingestellt und später ein paar Protzbauten, von denen man denkt, dass sie heute angesagt wären. 

6.3.2026 Baku - Sumqayit 🇦🇿 🚅


Mit Regionalbahn bin ich heute für 0,60 € in den Vorort Sumqayit gefahren, welches gleichzeitig die zweitgrößte Stadt Aserbaidschans ist.
Die Takte der Bahn sind voll auf die arbeitenden Pendler abgestimmt. Es gibt nur Züge am Morgen und am Abend. Zwischen 11:00 und 16:00 fährt nix. Es fahren die Stadler-Kiss-Doppelstockzüge, wie bei uns, nur auf russischer Breitspur. Und sie scheinen auch innen breiter zu sein. Ticketkauf ist denkbar einfach. Man legt beim Einchecken am Startbahnhof seine Bankkarte auf das Drehkreuz und am Zielbahnhof ebenso. Dann wird die errechnete Gebühr für die Strecke abgebucht. Muss man nur halt erstmal drauf kommen, wenn man sich wundert, warum man nirgends Fahrkarten kaufen kann. Aber ein Bahner hat's mir ausführlich auf Russisch erklärt, so dass ich es verstehen konnte. Russisch spricht hier fast jede:r, Englisch ist nicht so angesagt. Aber wenn man mal jemanden gefunden hat, der/die Englisch spricht, dann freuen die sich übelst, es endlich mal anwenden zu können. Aserbaidschanisch und Türkisch sind wohl untereinander verständlich. Das wiederum hilft mir jetzt nicht so viel. 
Ansonsten gibt es ganze 4 Bahnstrecken, die aber nicht täglich bedient werden, daher war es für mich leider nicht möglich, in den Kaukasus zu fahren. Das hätte ich dann vorher planen müssen. Der Zug, der Samstag hin fährt, kommt erst Sonntag zurück und dann würde ich meine Rückflug verpassen 😏. 
Strecken in's Ausland existieren auch generell nicht. Seit COVID sind komplett alle Landgrenzen geschlossen. Scheinbar möchte man niemanden im Land haben, der sich keinen Flug leisten kann 🙄.


Sumqayit ist die zweitgrößte Stadt Aserbaidschans und eine erst 1949 aus einem Kriegsgefangenenlager heraus gegründete sowjetische Retortenstadt.


Am Meer gibt es mehrere "Gated Communitys" zu denen man keinen Zugang hat. Allerdings sieht auch sonst der Strand nicht so aus, als würde hier im Sommer jemand baden gehen. 


Militarismus und Heldenverehrung von im Krieg gegen Armenien gefallenen Soldaten wird hier ganz groß geschrieben. Vielleicht, weil ein wichtiger Anlass für den Beginn des Krieges der hier 1988 begangene Pogrom an der armenischen Bevölkerung war? 


Führerkult ist natürlich mindestens genauso populär. "Rein zufällig" ist der aktuelle totalitäre Führer Ilham Aliyev, dem der Westen schön Honig um's Maul schmiert, der Sohn des Großen Führers Haydar Aliyev. Kommt mir von irgendwo her bekannt vor. 

7.3.2026 Baku City Circuit 🚴🏎️

Der erste morgendliche Blick geht mal wieder auf "flightradar", um sicher zu gehen, dass der Flugraum über Aserbaidschan noch geöffnet ist. Noch sieht es gut aus und ich hoffe, das bleibt bis mindestens morgen so. 
Der Tagesplan war, mit einem Leihrad die Strecke des "Formel 1" Kurses in Baku abzufahren. Gar nicht so einfach, an manchen Straßenkreuzungen mit Fahrrad der Route zu folgen, insbesondere in Linkskurven. 
Beim Erkunden der Strecke habe ich mich natürlich erstmal ordentlich verfahren und hatte damit schonmal 11 km statt 6 km auf dem Tacho. Die richtige Runde habe ich dann in 23 Minuten absolviert. Natürlich inklusive Ampeln und Gegenwind auf der Zielgeraden. 
Danach bin ich nochmal ca. 8 km zu Orten gefahren, die ich unterwegs entdeckt hatte und dann zu Fuß ebenfalls nochmal 8 km durch die alte City geschlendert. Der zweite Eindruck war übrigens durchweg positiver, als der erste vorgestern. Ich finde es auf jeden Fall immer wieder gut, Städte per Rad zu entdecken. Man kommt dabei einfach mehr rum. 

8.3.2026 Baku - Berlin ✈️


Auch mitten in der Nacht fährt der Airport-Shuttle-Bus pünktlich alle 45 Minuten. 
Die Ausreise und der Flug waren ebenfalls pünktlich und problemlos. Und jetzt ist die Reise auf einmal schon vorbei.
Wenn ich nochmal nach Indien komme, gucke ich mir auf jeden Fall mehr vom Land an und , wenn ich nochmal nach Aserbaidschan komme, den Kaukasus. 




Reisekosten inkl. Visa 686,00 €

  54,00 € Flug Berlin - Istanbul
  13,50 € ÖPNV Istanbul
187,00 € Flug Istanbul - Goa
  23,00 € Visum Indien
  25,00 € Taxi Flughafen Goa Dabolim - Rajbag
  67,00 € Motorroller Miete 18 Tage
    8,10 € Benzin
    3,30 € Zug & Bus & TukTuk Canacona - Anjuna
    2,40 € Bus & Motorrad-Taxi Anjuna - Rajbag
  25,00 € Taxi Rajbag - Flughafen Dabolim
  49,00 € Flug Goa - Mumbai (das nächste Mal würde ich den Zug nehmen, weil es schöner und umweltfreundlicher ist)
  87,00 € Flug Mumbai - Baku
  26,00 € Visum Aserbaidschan 
    6,20 € Öffis Baku
    4,00 € Leihrad Baku
102,50 € Flug Baku - Berlin
 

Preislich war die Reise auch ansonsten wieder voll im Rahmen. 


Für Übernachtungen habe ich im Schnitt unter 10,- € / Nacht bezahlt, hatte dafür aber meist "Luxuszimmer" für meine Verhältnisse. In Rajbag lag der günstige Preis für mein Zimmer allerdings auch daran, dass ich es "Langzeit" (3 Wochen) am Stück gemietet hatte. Nur in Istanbul und Anjuna war ich in 
Gemeinschaftszimmern, sonst immer einzeln. 


Für Verpflegung mehr, als 10,- € am Tag in Indien auszugeben, ist kaum möglich und nur dann, wenn man viel Bier und Cocktails in Bars konsumiert. 



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